Oyten. Unmengen an Wasser sorgten am Montagabend für einen Einsatz von Feuerwehr und Bauhof am Meyerdamm. Dort konnten, nachdem es stundenlang wie aus Kübeln geregnet hatte, die gefrorenen Böden kein Wasser mehr aufnehmen.
An einem Hang folgte das Wasser der Schwerkraft und suchte sich seinen eigenen Weg zur nächsten Senke. Eines der Rinnsale mündete in den Garten eines Einfamilienhauses. Dort bildete sich binnen Minuten ein stattlicher See. Die Wassermassen drückten gegen die Dichtungen einer großen Fensterfront. Diese gab nach – große Mengen Wasser drangen daraufhin in das Wohnzimmer ein und liefen über den gefliesten Boden bis zur Treppe. Von dort aus drang das Wasser weiter bis in den Keller vor.
Die Hausbewohner verloren keine Zeit und alarmierten sofort die Feuerwehr Oyten. Diese rückte mit Blaulicht und Martinshorn aus. Schließlich galt es, Sachwerte zu schützen.
Wenige Minuten später brachten die Helfer ihre tragbare Pumpe in Stellung. Währenddessen wurde auch das Wohnhaus von den Wassermassen befreit. Zwar wurde durch den Pumpeneinsatz der See im Garten spürbar kleiner, doch der starke Regen hielt an und das Rinnsal schwoll immer mehr zu einem kleinen Bach an. Deshalb entschied sich der Einsatzleiter, den Bauhof einzuschalten.
Mit einem Bagger schütteten die Einsatzkräfte rund um das Grundstück einen Erdwall auf. Nun floss das Wasser um das Haus herum, und die Helfer konnten abrücken.