Uphuser SPD mit neuer Spitze

Uphusen. Der bisherige Stellvertreter des SPD-Distrikts Uphusen/Bollen, Horst Kruse, wurde bei der Distriktversammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Seine Vorgängerin, Sonja Baumgarte, tauschte mit ihm das Amt und ist nun Stellvertreterin.

Der zweite Stellvertreter, Günter Grashof, wurde wiedergewählt.

Nach den Wahlen standen regionale Themen auf der Tagesordnung. „Die Nachfrage nach Wohnbauland entwickelt sich trotz Wirtschaftsflaute speziell in Uphusen besonders gut, auch wenn Stillstand beim Bebauungsplan Hilgenberg herrscht“, berichtete Ortsausschuss-Vorsitzender Hans-Jürgen Wächter. Nach seiner Ansicht ist für das Gebiet Ortsmitte ein schlüssiges Gesamtkonzept erforderlich, denn eine Lösung zwischen Stadt und Investoren scheint schwierig geworden zu sein.

Auf dem Heller-Gelände siedelt sich die Baptistengemeinde an.

Auf dem Heller-Gelände siedelt sich an der Uphuser Heerstraße die Baptistengemeinde an.

Als Erfolg wertete Wächter die Sanierung des Heller-Grundstückes. Nachdem im hinteren Bereich viele Wohnhäuser entstanden sind, siedelt sich direkt an der Uphuser Heerstraße die Baptistengemeinde mit einem Gemeindezentrum an. Bei der nächsten Bürgerversammlung am 7. April möchte der Sprecher der Siedlungs-Gemeinschaft das Konzept des Gemeindezentrums persönlich vorstellen.

Kontrovers wurde die im Kreistag debattierte Änderung des regionalen Raumordnungsprogramms diskutiert. Dadurch sei es möglich, neben den bestehenden fünf Windrädern an der Autobahn 1 und fünf weiteren Anlagen auf Bremer Gebiet weitere Windräder auf Achimer Seite zu errichten. Die Anwohner der Straße „An der Lienert“ werden nach Ansicht der Versammlung schon jetzt durch die bestehenden Anlagen beeinträchtigt. Deshalb sprachen sich einige SPD-Mitglieder für eine Begrenzung der Anlagen aus, allerdings ohne das Ziel der Förderung alternativer Energien aus dem Auge zu verlieren.

Aus Sicht der Uphuser SPD sind die Winterschäden auf den Straßen enorm. Um die Fahrbahnen nachhaltig Instand zu setzen, werden nach Schätzungen der Kommunalpolitiker dringend zusätzliche Gelder benötigt. Als besonders negatives Beispiel wurde die Landesstraße zwischen Bremen und Achim genannt.

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