150 Feuerwehrleute kämpfen gegen Großbrand

Die Scheune brannte komplett nieder. Die Polizei schätzt den Schaden auf 800.000 Euro. (Foto: KFV/Buhrke)

150 Feuerwehrleute kämpfen gegen Großbrand

Westen. 150 Feuerwehrleute kämpften in der Nacht zu Sonntag gegen einen Großbrand an. Dabei wurde eine landwirtschaftlich genutzte Lagerhalle komplett zerstört. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen der Polizei beträgt der Schaden 800.000 Euro.

Um 3.43 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Westen zu einem Brand in der Dörverdener Straße gerufen. Nach ersten Meldungen wurde vermutet, dass ein Osterfeuer brennt. Die ersten Kräfte meldeten jedoch einen Scheunenbrand und ließen die Alarmstufe erhöhen. Daraufhin wurden zusätzlich die Ortwehren aus Dörverden, Hülsen und die Verdener Drehleiter sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale alarmiert. Kurz darauf auch die Drehleiter aus Achim und sowie die Ortswehren aus Stedorf, Wahnebergen und Barme.

„Wegen der Einsturzgefahr war ein Innenangriff von Vornherein ausgeschlossen“, sagt Feuerwehr-Sprecher Florenz Buhrke. Mit Wasserwerfern und von der Drehleiter aus wurde das Feuer aus sicherer Entfernung bekämpft. Erst nach zwei Stunden konnte ein Bagger teile der Halle einreißen, um an die schwer zugänglichen Brandnester zu gelangen.

Da sich der Löscheinsatz über mehrere Stunden erstreckte, wurde zudem die SEG-Verpflegung zur Versorgung der über 150 Feuerwehrkräfte angefordert.

Die Brandursache ist nach Polizeiangaben noch unklar.

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