100 Jahre Stadtwerke Achim

Achim. Vor 100 Jahren schlug die Geburtsstunde der Achimer Stadtwerke. Dies feiert der Betrieb, dessen Alleineigentümer inzwischen die Stadt Achim ist, nun mit einer kleinen Ausstellung im Rathaus.

Zu den ersten Besuchern der Ausstellung gehörten Annalena und Rosa.

Zu den ersten Besuchern der Ausstellung gehörten Annalena und Rosa.

Im Foyer werden neben Bildern und historischen Dokumenten auch Technik aus einem Jahrhundert Firmengeschichte gezeigt. Beispielsweise die ersten Stromzähler und Querschnitte durch unterschiedliche Rohre. Aufgeteilt ist die Schau nach verschiedenen Epochen. Los geht es an der ersten Aktie der Stadtwerke und endet bei der letzten Erwähnung in den Tageszeitungen.

Die Einführungsrede hielt Stadtwerke-Vorstand Werner Meinken. „Heute ist das Wetter leider etwas trüb, trotzdem leistet die Stadtwerke-Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Rathauses genug Energie, um beispielsweise eine Waschmaschine zu betreiben“, erwähnte Werner Meinken das Engagement der Achimer Stadtwerke. Anschließend berichtete er, dass der Bau mit Wärme aus dem Blockheizkraftwerk an der Friedrichstraße beheizt wird. „Wir sind stolz auf unsere Leistung und wollen diese nicht in einem Archiv verschwinden lassen, deswegen nun eine Ausstellung“, so der Vorstand.

„Seit 100 Jahren verdienen die Stadtwerke Achim Geld mit etwas, was man nicht sehen kann“, referierte anschließend Detlef Wutschik mit seiner Handpuppe „Werner Momsen“ überaus unterhaltsam über den Betrieb. Mit seinen Parodien sorgte er für viele Lacher im Publikum.

Die Schau kann noch bis Ende Mai während der Öffnungszeiten im Rathaus besucht werden.

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