Übung in Sachen Tierseuchenbekämpfung

Ungefähr 30 Meter misst eine Desinfektionsanlage. Für den Betrieb muss außerdem viel Equipment bereitgestellt werden, beispielsweise Wasserbehälter. Nun wurde der Ernstfall simuliert. (Foto: Martin Köster)

Übung in Sachen Tierseuchenbekämpfung

Felde. Der Landkreis besitzt drei Desinfektionsanlagen für Fahrzeuge. Die drei Einheiten und die jeweilige Ortsfeuerwehr kämen beispielsweise bei einem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche zum Zuge. Nun wurde der Ernstfall realitätsnah geprobt.

Untergebracht sind die Fahrzeuge bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Verden und dem Technischen Hilfswerk (THW) Achim. Diese Kräfte, unterstützt von den Ortsfeuerwehren Felde und Beppen, arbeiteten bei der Übung Hans in Hand.

Zunächst galt es auf einer benachbarten Weide ungefähr 600 Sandsäcke für den Aufbau der Anlage zu füllen. Auf der Straße wurde das Desinfektionsbecken mit einer Plane, Fahrstreifen aus Gummi, Schlauchbrücken, der Sandsäcke und einer Sprühanlage, sowie im Anschluss ein Abtropfbecken aufgebaut. „Der Platzbedarf einer solchen Anlage ist nicht zu unterschätzen, denn neben dem 30 Meter langen Becken müssen zwei Zelte aufgestellt werden und einiges andere Zubehör zum Betrieb der Anlage, beispielsweise Wasserbehälter, in Stellung gebracht werden“, sagt Feuerwehr-Pressesprecher Martin Köster.

Den Verantwortlichen des Landkreises, Feuerwehr und THW bot sich durch die Übung die Möglichkeit, das Konzept der Anlagen zu überprüfen und den tatsächlichen Material- und Platzbedarf zu ermitteln. „Alle Beobachter konnten im Nachgang ein positives Fazit ziehen“, sagt Martin Köster.

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