Borstel. In der Nacht zu Donnerstag haben erneut Strohballen gebrannt. Diesmal waren es 300 Stück auf einem Feld hinter dem Achimer Landhaus. Inzwischen prüft eine eigene Ermittlungsgruppe, ob es Parallelen zwischen den einzelnen Bränden gibt.
Vorbeifahrende Autofahrer hatten den Brand gegen 1.15 Uhr in der Nacht entdeckt. Eine Gefahr für Menschen oder angrenzende Gebäude bestand zum Glück nicht. Allerdings brannten die zum Teil mehrere Meter hoch aufgeschichteten Rundballen komplett nieder. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Achim und Embsen zogen die Strohhaufen mit Hilfe von Traktoren auseinander, um letzte Glutnester ablöschen zu können. Die Löscharbeiten zogen sich über Stunden hin. Die letzten Einsatzfahrzeuge konnten erst am frühen Donnerstagmorgen wieder einrücken.
Die Brandstelle befindet sich nur wenige hundert Meter von einem Feld entfernt, auf dem in der Nacht zuvor rund 150 Stroh- und Heuballen in Flammen aufgegangen waren. Wegen der Häufung von Bränden in Achim und umzu hat die Polizei eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die mit Hochdruck ermittelt und Parallelen zwischen den einzelnen Bränden prüft.
Seit Ende Mai registrierten die Ermittler insgesamt 13 Brände in der Region Achim. Sechsmal waren Strohballen betroffen. Ein Brand konnte inzwischen aufgeklärt werden: Zwei 13 und 14 Jahre alte Jungen haben zugegeben, am 13. August unter der Weserbrücke in Baden mehrere Rollen Polyester in Brand gesteckt zu haben.