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NIKO-Projekt an Schulzentren gestartet



Verden (uln). Vier sozialpädagogische Fachkräfte sind seit Anfang September 2007 im Rahmen des NIKO-Projektes an sieben Schulstandorten im Landkreis Verden im Einsatz. Ihr Auftrag ist es, durch zielgruppenspezifische Angebote und Projekte an den Schulen die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen zu fördern, um ihnen eine bessere gesellschaftliche Integration zu ermöglichen.

Die NIKO-Mitarbeiter Julia Brunke, Detlef Lehmann, Holger Böhm und Martin Blömer mit den Vertretern der Projektträger Jan-Dieter Junge (SoFa), Hubertus Aumann (Caritas) und Holger Badenhoop (Landkreis).
  Die beteiligten Haupt- und Realschulen im Landkreis gehören niedersachsenweit zu den rund achtzig Schulstandorten, die das Land Niedersachsen mit dem Programm „Niedersächsische Kooperations- und Bildungsprojekte an schulischen Standorten“ (NIKO) fördert. Ziel des Programms ist die Stärkung von Bildungs-, Erziehungs- und Gesundheitskompetenzen an den Schulen in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe und den Familien. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt im Bereich der Gesundheitserziehung. Die Kinder und Jugendlichen sollen ein stärkeres Bewusstsein für eine gesunde Lebensführung entwickeln und dafür Alltagskompetenzen lernen.

Projektträger vor Ort sind neben dem Fachdienst Jugend und Soziale Dienste des Landkreises auch der Caritasverband für die Landkreise Verden und Soltau-Fallingbostel sowie der Verein Sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe e. V. (Sofa). Die NIKO-Mitarbeiter sind direkt an den Schulzentren tätig. Mit Beginn des Schuljahres 2007/08 startete das Projekt zunächst an den Schulstandorten Langwedel, Dörverden, Kirchlinteln, Thedinghausen, Achim, Oyten und Ottersberg. Geplant ist ein flächendeckender Einsatz an allen Haupt- und Realschulen im Kreis in enger Kopperation mit den vor Ort tätigen Schulsozialpädagogen bis zum Schuljahresende 2008/09.
Zurzeit wird im Rahmen der Gesundheitsprävention eine Vernetzung der Angebote in Kooperation mit den örtlichen Krankenkassen, dem Fachdienst Gesundheit und Umweltmedizin des Landkreises sowie den beteiligten Schulen angestrebt. Vorgesehen ist zudem der Ausbau der Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und Verbänden im Bereich der Nachmittagsfreizeitgestaltung sowie der Aufbau von Kontakten zu Beratungsstellen aus den Bereichen Jugendberufshilfe, Sucht und Erziehung.
 
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